Friday, August 27, 2010

白日梦减压法

白日梦减压法_互动百科

所谓“白日梦”减压法(Day dream decompression)在工作或学习的间隙做一个白日梦让自己的心情放松一下。在心理学中还有一个类似的术语叫“棒棒糖疗法”。白日梦减压法正在成为90后一代流行的减压法。

白日梦减压法-简介

在工作或学习的间隙做一个白日梦让自己的心情放松一下,正在成为90后一代流行的减压法。在白天工作非常繁忙压力很大的情况下,找10到20分钟营造一个放松的环境让自己的心情放松一下。这个放松的过程就是做白日梦,倾听自己心里的声音。国家二级心理咨询师、著名心理咨询节目主持人陈娟表示,大量的90后群体心理咨询案例表明,作为一个群体90后正受到来自社会和家庭越来越大的压力,而相应的各种各样的减压法也开始在90后群体中流行。

白日梦减压法-背景

“白日梦”减压法在心理学中还有一个类似的术语叫“棒棒糖疗法”。在欧美,由于不少人在放松的过程中选择吃棒棒糖,这种减压的方式也相应地被称为“棒棒糖疗法”。

有研究表明,在青少年中常见的网络沉迷、恋物癖等行为也是个体的减压方式,都与逃避压力有关。陈娟说,相比而言白日梦并不是逃避社会的10分钟,而是让自己心灵净化,更了解自己心灵的感受,而这一点对刚刚进入社会的90后来说非常重要。她说,90后一代中年龄最大的已经20岁,他们刚刚进入社会或者还在大学就读。有关他们个性太强不适应工作的报道不少,而实际的原因是这些刚刚进入社会的青年缺乏职业规划也不了解自己的兴趣和能力。工作意味着什么,他们根本没有这个概念,又如何做好这个工作呢。

Moderne Erziehung: Vorsicht, da rollt 'ne Kampfmutter an!


Auf dem Markt, im Weinladen, im Park: Der Trend geht zur Erziehung in der Öffentlichkeit

Laubbläser, Blogger, Bionade-Spießer: Auch nach 5000 Jahren Zivilisation bleibt der Mitmensch ein Ärgernis. Stadtneurotiker Reinhard Mohr stellt in seinem Buch "Meide deinen Nächsten" eine Typologie der übelsten Nervensägen auf. SPIEGEL ONLINE bringt Auszüge - und startet mit der modernen Mama.

Das Kind schreit. Es schreit so laut und durchdringend, dass hier und da die Fenster zur Straße aufgehen. Man schaut vom Balkon im dritten Stock herunter und sieht einen kleinen Jungen, der partout nicht nach Hause will. Es ist ein schöner Sommernachmittag, und er will einfach nicht nach Hause. Die Mutter hat ihr Fahrrad mit dem obligatorischen Kindersitz abgestellt und redet auf den Vier- oder Fünfjährigen ein.

Von oben kann man ihre Worte nicht hören, aber sie scheint es mit allen rhetorischen Tricks der Kleinkind-Überwältigung zu versuchen. Nur die Worte "Ich muss jetzt nach Hause" oder "Wir müssen jetzt nach Hause" sind zu vernehmen. Der Effekt der dringlichen Ansprache ist niederschmetternd gering. Der Junge schreit weiter. Mehr noch: Jede neue Ermahnung, jedes neue Bitten und Flehen macht ihn nur noch wütender. Er wirft sich aufs Trottoir und schreit weiter. Dabei trommelt er mit seinen kleinen Händen auf die Steinplatten. Die Mutter ist ratlos. Plötzlich fällt ihr Trick 17 ein: Sie nimmt ihr Rad und geht einfach schon mal los. "Dann geh ich jetzt einfach los!", sagt sie ihrem Kind. Nach zwanzig Metern hält sie an. Das Kind kommt natürlich nicht nach, sondern schreit weiter. Die Methode hat also nicht funktioniert. Das Schreien des Kindes, ein in dieser Straße wahrhaft nicht unübliches Alltagsgeräusch, nimmt immer dramatischere Züge an, während die Hilflosigkeit der Mutter von Sekunde zu Sekunde wächst.

Bei dem warmen Sommerwetter sind viele Menschen draußen unterwegs, und die ersten Touristen sehen sich schon gezwungen, über den am Boden liegenden Jungen zu steigen. Niemand scheint sich zu wundern, und natürlich greift niemand ein. Das hier ist reine Muttersache.

Plötzlich hat die Mutter eine Eingebung. Sie setzt sich auf den Gartenstuhl eines Lokals, öffnet ihren Rucksack und holt die "taz" heraus. Nun liest sie erst mal schön Zeitung. Wolln doch mal sehen. Soll der Junge doch merken, dass Mutter jede Menge Zeit hat und sich die Laune nicht verderben lässt. Schade nur, dass sie gerade eben noch das Gegenteil signalisiert hat. Die Supernanny von RTL würde hier von einer "fatal ambivalenten", das heißt letztlich verwirrend inkonsequenten Botschaft sprechen.

Eiskugeln für Björn-Ole

Das kluge Kind hat das natürlich längst begriffen und schreit weiter, während es sich auf der Steinplatte herumwälzt, mit dem Gesicht nach unten. Inzwischen sind schon an die zehn Minuten vergangen - für die Augen- und Ohrenzeugen mindestens eine gefühlte Ewigkeit. Touristen steigen noch immer über das Kind, und die Mutter liest weiter die "taz".

Irgendwann wird es ihr aber doch unheimlich. Das raffinierte Ablenkungsmanöver hat nicht geklappt, die Sache droht, aus dem Ruder zu laufen. Sie geht noch einmal zurück zu ihrem schreienden Kind auf dem Trottoir. Noch einmal fallen dramatische Worte, unterstützt von dramatischen Gesten. Und dann tut die Mutter etwas Ungeheuerliches, gänzlich Unerwartetes: Sie übt unmittelbare körperliche Gewalt aus. Entschlossen greift sie die rechte Hand des Jungen und zieht ihn hoch. Mit einem kräftigen Ruck nimmt sie ihn auf den Arm und verfrachtet ihn unter letzten Anstrengungen auf den wackligen Kindersitz. Die "taz" ist wieder im Rucksack verstaut, und so kann es endlich losgehen, ab nach Hause. Mit jedem Meter verweht das Schreien ein bisschen mehr. Dann hört man nichts mehr.

Es versteht sich, dass in die Sekunden lang aufkommende Stille sofort neue akustische Akzente dringen, die zum Beispiel von offenen Meinungsverschiedenheiten zwischen Mutter und Kind über die Frage künden, wie viele Eiskugeln für Björn-Ole angemessen sind: "Viiiiiier. Du hast es versprocheeeen!!! Viiiier!"

Kampfgeschwader des Familienglücks

Der Trend, die Erziehung der Kinder weitgehend in die Öffentlichkeit zu verlegen, bringt noch viele andere Erlebnisse hervor, an denen die Nachbarschaft im Umkreis mehrerer hundert Meter teilhaben darf, ob im Restaurant oder im Weinladen, im Park oder auf dem Markt.

Schon am frühen Morgen setzen sich massenhaft technologisch hochgerüstete Kinderwagen in Bewegung - eine luxuriöse Kampfgeschwaderformation des kollektiven Familienglücks auf dem Marsch zur Kinderkrippe. Hier und da dröhnen knallrote Bobbycars übers teure Pflaster, in denen Max, Rudolf und Lasse erste Erfahrungen für spätere Karriereschritte in der Formel 1 sammeln.

Brrrmmm, brrmmm, brrrrmmmm.

Eine knappe Stunde später schon sind die schicken Cafés im Osten Berlins voll von Mitte-Muttis und "Prenzlberg"-Promis und geben den Blick frei auf das Erste Gesetz von "Pregnancy Hill": Wer hier nicht schwanger ist oder es werden will oder in Partnerschaft mit einer Schwangeren lebt, eine solche Partnerschaft zumindest anstrebt oder wenigstens vorgibt, sie anzustreben, ist den Latte Macchiato nicht wert, der auf seinem wackeligen Cafétischlein kalt wird.

"Würdest du dich hier wohlfühlen, Alexander?"

Hier ist Kinderlärm Zukunftsmusik und aufgeschäumte Milch das Manna des Bionade-Universums, in dem praktisch alles "bio" ist - selbst der schwarze BMW X3 und all die anderen coolen Offroader, mit deren Hilfe die Biokartoffeln und Ökokarotten aus der "LPG" ins durchgestylte Heim gekarrt werden.

Die Mutter ist hier keine Matrone mehr, sondern ein Model. Ein Role Model, das Tag für Tag daran arbeitet, das eigene Lebensumfeld strengsten Life-Design-Vorgaben anzupassen.

Sie sieht gut aus und hat ihre schlanke Figur schon wenige Wochen nach der Geburt wiedererlangt. Sie hat einen tollen, beinah ebenso attraktiven, gut verdienenden Mann und betrachtet ihr Kind als ambitioniertes Projekt im harten internationalen Wettbewerb. Das heißt vor allem Bildung, Bildung, Bildung, und immer an das Outfit denken.

Früh schon lernt der kleine Marc, das richtige Brot fürs Wochenende auszusuchen, wenn er aus seinem geländegängigen "Quinny Sportwagen Speedi bordeauxrot" oder dem "TFK Joggster III carbo/diesel" geholt und auf die Kundentheke gestellt wird.

Zur Wohnungsbesichtigung wird er selbstverständlich als gleichberechtigter Immobilienexperte mitgenommen. Erfahrene Maklerinnen wissen zu berichten, dass auch hier die letzte Entscheidung über den Abschluss eines Mietvertrags gerne dem Vierjährigen überlassen wird: "Würdest du dich denn hier wohlfühlen, Alexander?"

Naomi Campbell des Kindkaisertums

Kurz darauf testet der Kleine schon mal seine Standfestigkeit auf der Balkonbrüstung. Die Mutter ist derweil so intensiv mit der gedanklichen Einrichtung des Kinderzimmers beschäftigt, dass sie es der Maklerin überlässt, das hochbegabte Kind vor dem Sturz aus dem vierten Stock zu retten.

Abends im Restaurant ist die Mutter dann wieder ganz Ohr und Auge, wenn Marc, Alexander oder Frederic noch gegen 22.30 Uhr auf einer Portion Tiramisu besteht. Schon bei Jacques' Weindepot am frühen Abend wollte der Kleine keinesfalls darauf verzichten, den schweren Vacqueyras (Appellation Côte du Rhône Contrôlée) mit seiner traditionellen Mischung aus Grenache, Mourvèdre und Syrah zu probieren.

Auch wenn die darauffolgenden harten Auseinandersetzungen zwischen Mutter und Kind den einen oder anderen Kunden irritieren mochten, es bleibt dabei: Wir haben die Welt und damit auch die Weinberge von unseren Kindern nur geliehen!

Wer hier anderer Meinung sein sollte und womöglich halblaut vor sich hin murmelt, dass eine Weinhandlung nicht eben der ureigenste Aufenthaltsort für Kleinkinder ist, bekommt die ganze Verve der modernen Kampfmutter zu spüren.

Im Handumdrehen wird sie zur Naomi Campbell des Kindkaisertums und schmettert dem verunsicherten Weinliebhaber entgegen: "Haben Sie was gegen Kinder?!"

Dann, aber erst dann, herrscht Ruhe im Objekt.

Thursday, August 26, 2010

獨角戲

寫在這裡的文字,基本是無人問津的,因為可能沒有人會看,所以多少有點不想寫了。可是,之所以刪了開心、MSN SPACE、FACEBOOK上所有記錄過的文字,不也是因為看的人太多嗎?人總是如此的矛盾,一方面想要人關注,一方面又怕別人知道關於自己的太多。
歲月滂沱,當你偶爾在煩躁的時候去看看生命中一些過客的博客、日誌時,因為許久許久失去的聯繫,你可能會突然連他們的名字都不記得,更別說他們長什麼樣了~然後,在他們的相片集裡你發現還有幾分熟悉,可是即使是一些曾經於你非常特別的人,你確怎麼也找不到那份特別的感覺了。滿眼除了陌生還是陌生……不,也不完全不記得的,痛過的、悔過的依然刻骨銘心。
有這麼一瞬間,突然覺得自己一無是處,不知道自己擅長什麼,更不知道自己能靠什麼為生,心裡跳出一串文字,說是“享受生命中所遇到的也就足夠了”,但更多的卻仍是恐慌,慌到透不過氣來,心理學家說,這是一份“不安全感”,還有人說是“壓力”。也許他們都是對的吧?但是卻沒有人能夠真正幫到你,因為自己的路永遠只能自己走,別人說的、做的都不過是別人的路……
於是,非常努力地,不管有何限制,想要找到自己最想去的終點……

Thursday, August 12, 2010

Charlie Chan Finds His Boswell in Yunte Huang - NYTimes.com

August 10, 2010

Charlie Chan: A Stereotype and a Hero

By CHARLES McGRATH

To many Asian-Americans, Charlie Chan is an offensive stereotype, another sort of Uncle Tom. Chan, the hero of six detective novels by Earl Derr Biggers and 47 Hollywood movies between 1926 and 1949, not to mention a 1970s Hanna-Barbera cartoon series, is pudgy, slant-eyed and inscrutable, and he speaks in singsong fortune-cookie English, saying things like, “If befriend donkey, expect to be kicked.” The California-born author and playwright Frank Chin, who has written essays denouncing Chan, would like to see him disappear altogether.

But Yunte Huang, who was born and grew up in China, can’t get enough of Chan and has written a book about his obsession: “Charlie Chan: The Untold Story of the Honorable Detective and His Rendezvous With American History.” The book, which comes out from Norton next week, is part memoir, part history, part cultural-studies essay and part grab bag of odd and little-known details.

Biggers, who overlapped at Harvard with T. S. Eliot but did not exactly share his literary taste, said he got the idea for Chan while sitting in the New York Public Library in 1924 and reading about a real-life Honolulu detective named Chang Apana. Mr. Huang suggests that Biggers may have misremembered the details, but there is no doubt that Apana was the model for Chan, and Mr. Huang gives a full account of a life that was in many ways more interesting than the fictional version: born in Hawaii to Chinese parents, Apana moved to China and then back to Hawaii, where despite being virtually illiterate, he rose in the detective ranks of the Honolulu police. He wore a cowboy hat, carried a bullwhip and was said to leap from rooftop to rooftop like a human fly.

Mr. Huang gives an equally full account of Chan’s movie history and of the actor with whom he was most memorably associated: a Swede named Warner Oland, who played a Jew in the first talkie, “The Jazz Singer,” and then, because he had vaguely Asian features, made a specialty of Oriental villains. (The original Chan, George Kuwa, was Japanese.) Oland was a heavy drinker, Mr. Huang writes, and liked to take a nip before slipping into the Chan persona: it slowed down his speech and put a congenial, Chan-like grin on his face. In 1938, after Oland had boozed himself to a premature death and was replaced by an American named Sidney Toler, movie producers encouraged him to try the same trick.

But the most interesting story in “Charlie Chan” is Mr. Huang’s own. “I have an alphabetic destiny,” he said, laughing, over lunch in Chinatown last week. In the late 1980s he had been a student at Beijing University and, after the protests in Tiananmen Square in 1989, where he would have been on the day tanks opened fire if his parents hadn’t lured him home on a false pretense, he determined to leave China. He got hold of a guidebook to American colleges, and “Alabama starts with A,” he pointed out. “I was pretty desperate to get out of the country and the University of Alabama was the first school I looked up.” He added that when he got there, “Tuscaloosa was another planet,” and went on: “Nobody walked in the street. Everything was so slow, so clean and so empty.”

When he got sick of the South, Mr. Huang said, he decided to go to Buffalo for a Ph.D. in English literature. He felt, he writes in “Charlie Chan,” “like a bottom-feeding fish, one that cannot see the light of day in the muddy pond of America.”

But why Buffalo? “Buffalo begins with B,” he said, grinning. He worked as a delivery boy there, but happily gave up the restaurant business. “Graduate school is really easy compared to restaurant work,” he pointed out.

At an estate sale he bought a couple of Biggers’s novels and was immediately hooked. He began renting all the Chan movies he could find.

Mr. Huang, who is 41, divorced and the father of a young daughter, speaks nearly perfect, idiomatic English. He learned the language, he said, from listening to Voice of America broadcasts with his family and also from going to church in Tuscaloosa. “On Sunday morning I’d stand on the corner carrying a Bible,” he explained, “and people would stop and ask what church I was going to. ‘Yours,’ I’d say. I saw a lot of churches that way.”

After Buffalo he spent four years teaching literature at Harvard, in Cambridge, Mass., before taking a job at the University of California, Santa Barbara, and next year he has a fellowship at Cornell. “I’m kind of stuck in the C’s right now,” he said, “and I can’t really move on. “Charlie Chan — that’s a double C.”

Chan was an obsession he pursued for years, he said, while trying to write a memoir called “The Yellow Alabaman” until a friend encouraged him to put that book aside and write instead about the detective. It was the aphorisms, the fortune-cookie sayings, that first attracted him, and then he became interested in the way Chan is a projection of American fears and American imaginings about China — an embodiment, as he writes in the book, of “both the racist heritage and the creative genius” of his adopted nation’s culture.

Over lunch he said: “I grew up watching Chinese opera, where you have some of that same exaggeration, and growing up in that literary culture was very useful for understanding cultural ventriloquism and the whole idea of crossing over. It was fascinating to see how Chan was a sort of ‘yellowface’ performance.” He added that in the 30s the Charlie Chan movies were immensely popular in China, of all places, where they were seen as an antidote to the sinister caricature of the Fu Manchu films, but that attitudes had changed. Not long ago he was discussing with a Chinese publisher the possibility of translating “Charlie Chan” himself and bringing it out in China. The publisher listened politely and said, “Right now we’re actually more interested in Fu Manchu.”