Saturday, May 30, 2009

Ernähungs-Quiz

Tipp 1

Der Energiegehalt eines Lebensmittels wird entweder in Kilokalorien (kcal) oder Kilojoule (kJ) angegeben. Aber wie viele Kilojoule stecken in einer Kilokalorie?
Richtige Antwort: ca. 4,2 kJ

Eine Kalorie entspricht 4,184 Joule. Der Kaloriengehalt kann von Lebensmittel zu Lebensmittel sehr stark variieren. Tierische Produkte sowie Fette und Öle haben meist einen hohen Energiegehalt. Pflanzliche Produkte hingegen haben in der Regel eine niedrigere Energiedichte und damit einen geringeren Kaloriengehalt.
Achten Sie darauf, möglichst viele pflanzliche Produkte zu essen (Getreideprodukte zählen auch zu den pflanzlichen Produkten). Neben dem niedrigen Kaloriengehalt haben sie einen weiteren wichtigen Vorteil: Sie enthalten besonders viele Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe.
Wie viel Kalorien Sie pro Tag benötigen, hängt von Ihrer körperlichen Aktivität, Ihrem Alter und Ihrem Geschlecht ab.

Tipp 2

Vitamine werden aufgrund ihrer Eigenschaften in wasserlösliche und fettlösliche Vitamine unterteilt. Welche Vitamine gehören zu den fettlöslichen?
Richtige Antwort: A, D, K, E

Vitamine sind für den Körper lebensnotwendig. Abgesehen von einigen Ausnahmen kann der Körper sie nicht selbst produzieren, weswegen Vitamine regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden müssen. Entsprechend ihrer Löslichkeit werden Vitamine in fettlösliche und wasserlösliche Vitamine unterteilt. Die Vitamine A, D, K und E benötigen immer etwas Fett, um vom Körper aufgenommen und transportiert werden zu können.

Tipp 3

Wie oft gehören Getreideprodukte wie Brot, Vollkornbrot, Getreideflocken, Nudeln, Kartoffeln auf den Tisch?
Richtige Antwort: Mehrmals täglich

Getreideprodukte sind wichtige Lieferanten von Kohlenhydraten, Ballaststoffen und Mineralstoffen. Während Kohlenhydrate aus Brot, Nudeln oder Reis die nötige Energie liefern, wirken sich Ballaststoffe positiv auf die Darmgesundheit aus. Sie können dazu beitragen, die Cholesterinwerte zu senken. Außerdem haben sie einen sättigenden Effekt.

Tipp 4

Der regelmäßige Verzehr von Vollkornprodukten wirkt sich positiv auf Ihre Gesundheit aus. Welche der folgenden Aussagen zu Vollkornprodukten trifft dennoch nicht zu?
Richtige Antwort: Sie haben weniger Kalorien als Weißmehlprodukte.

Der Kaloriengehalt von Getreideprodukten hängt nicht von der Verwendung von Vollkorn- oder Weißmehl ab. So haben Vollkornnudeln und herkömmliche Nudeln einen nahezu identischen Kaloriengehalt. Davon abgesehen haben Vollkornprodukte und deren Inhaltsstoffe jedoch viele positive Wirkungen auf die Gesundheit. Bei der Herstellung von Vollkornmehl wird im Gegensatz zu herkömmlichem Mehl das ganze Korn verwendet. Dadurch sind in Vollkornmehl jede Menge Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten, die bei der Herstellung von herkömmlichem Mehl verloren gehen. Sie tun Ihrem Körper also etwas Gutes, wenn Sie mehrmals täglich Getreideprodukte essen und sich dabei so oft wie möglich für Vollkornprodukte entscheiden.

Tipp 5

Pflanzliche Lebensmittel enthalten reichlich gesundheitsfördernde Ballaststoffe. Welche Menge an Ballaststoffen sollten Sie laut Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung täglich zu sich nehmen?
Richtige Antwort: Mindestens 30 g

Ballaststoffe haben viele positive Wirkungen auf die Gesundheit. Sie haben ein sehr hohes Wasserbindungsvermögen und quellen daher in Magen und Darm auf. Dadurch erzeugen sie eine langanhaltende Sättigung, beeinflussen die Darmbewegung positiv und beugen Verstopfungen vor. Zusätzlich beeinflussen sie die bakterielle Darmflora positiv, da die gesundheitsfördernden Bifido-Bakterien (Milchsäure-Bakterien) aus ihnen Energie gewinnen und sich so stärker vermehren können. Zudem können Ballaststoffe dazu beitragen, den Cholesterinspiegel zu senken.
Viele Ballaststoffe sind zum Beispiel in Haferflocken, Vollkornbrot, Walnüssen, Linsen und Haselnüssen enthalten.

Tipp 6

Wie viel Fleisch sollte maximal pro Woche gegessen werden?
Richtige Antwort: 300 bis 600 g Fleisch (entsprechend 2 bis 3 Portionen Fleisch je 150 g und 2 bis 4 Portionen Wurst je 30 g)

Fleisch liefert zusammen mit anderen tierischen Lebensmitteln hochwertiges Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe und leistet somit einen Beitrag zu einer gesunden Ernährung. Allerdings ist ein hoher Fleischkonsum meist mit einer hohen Aufnahme von Fetten, insbesondere von gesättigten Fettsäuren verbunden (Ausnahme: Fisch).
Genießen Sie daher Fleisch in Maßen statt in Massen. Mehr als 600 g pro Woche sollten Sie nicht verzehren.

Tipp 7

Welche Salatsorte enthält neben Vitaminen zusätzlich besonders viele wertvolle Mineralstoffe?
Richtige Antwort: Feldsalat

Feldsalat ist reich an Vitamin C, Folsäure und Betacarotin, der Vorstufe von Vitamin A. Er enthält zudem Eisen und Kalium. Allerdings verwelkt er sehr schnell und sollte daher direkt gegessen werden. Auch Kopfsalat enthält relativ viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin K, Vitamin C, B-Vitamine und Betacarotin.
Salat sollte so oft wie möglich gegessen werden. Er kann sowohl als Hauptgericht, sowie als Beilage zubereitet werden. Es gibt viele unterschiedliche Sorten von Salaten – nutzen Sie diese Vielfalt!

Tipp 8

Welches der folgenden Lebensmittel hat den höchsten Vitamin-C-Gehalt?
Richtige Antwort: Paprika

Paprika hat einen besonders hohen Gehalt an Vitamin C. In den roten und gelben Früchten ist zudem Betacarotin enthalten. Lagern Sie die Paprika am besten im Gemüsefach des Kühlschranks. Der Vitamin-C-Gehalt bleibt dann länger erhalten. Da Vitamine insgesamt sehr licht- und sauerstoffempfindlich reagieren, sollten Paprikas nicht geschnitten gelagert werden, da sonst ein großer Teil der Vitamine verloren geht.

Tipp 9

Welches Getränk ist im Hinblick auf eine gesunde Ernährung die beste Wahl?
Richtige Antwort: Fruchtschorle

Mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte (Fruchtschorlen) sind am besten geeignet, um den Durst zu löschen. Fruchtsäfte haben zwar einen höheren Vitamin- und Mineralstoffgehalt, sind aber auch kalorienhaltiger als eine Schorle. Fruchtnektar enthält zudem meist auch viel mehr Zucker als eine Schorle.

Tipp 10

Wie viel Portionen Obst und Gemüse sollten Sie täglich essen?
Richtige Antwort: Insgesamt fünf: zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse

Es wird empfohlen, fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen. Diese Empfehlungen leiten sich aus den vielen positiven Wirkungen und gesunden Inhaltsstoffen von Obst und Gemüse ab. Sie haben einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, enthalten aber so gut wie kein Fett. Da in den verschiedenen Obst- und Gemüsesorten jeweils unterschiedliche Nährstoffe enthalten sind, gilt es, auf eine möglichst abwechslungsreiche und farbenfrohe Auswahl zu achten.
Obst enthält Fruktose, die schnell Energie liefert und somit optimal als kleine Zwischenmahlzeit geeignet ist. Tendenziell sollten Sie mehr Gemüse als Obst verzehren. Essen Sie am besten zu jeder Mahlzeit eine Gemüse- oder Salatbeilage oder Obst zum Nachtisch.

Tipp 11

Nach welchem Kriterium sollte man sein Obst und Gemüse unter anderem auswählen?
Richtige Antwort: Regionales Obst und Gemüse bevorzugen, das Saison hat, um unnötig lange Transportwege zu vermeiden

Da die Vitamine in Obst und Gemüse sehr sauerstoff- und lichtempfindlich sind, wirken sich eine lange Lagerung und lange Transportwege negativ auf den Vitamingehalt aus. Natürlich bieten exotische Obst- und Gemüsesorten ein reichhaltiges Sortiment, das zur Abwechslung auf dem Speiseplan beitragen kann. Wählen Sie trotzdem so oft wie möglich heimische Sorten, die gerade Saison haben. So gehen am wenigsten Vitamine verloren.

Tipp 12

Welches Lebensmittel kann in kleinen Mengen dazu beitragen, schädliches LDL-Cholesterin im Körper zu verringern und somit präventiv gegen Herzinfarkt zu wirken?
Richtige Antwort: Nüsse

Nüsse haben aufgrund ihres hohen Fettgehalts keinen guten Ruf. Ihr Fettgehalt variiert von Sorte zu Sorte und liegt zwischen 42 und 73 %. Doch ihre Fettsäurezusammensetzung ist insgesamt positiv, da der Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sehr hoch ist. Und das wirkt sich günstig auf den Cholesterinspiegel aus, was wiederum zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beiträgt. Aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe bereichern Nüsse eine gesunde Ernährung, wenn sie in kleinen Mengen, dafür aber häufiger verzehrt werden.

Tipp 13

Welche Lebensmittel enthalten größere Mengen Cholesterin?
Richtige Antwort: Tierische Lebensmittel, also Fleisch, Wurst und Milchprodukte

Pflanzliche Lebensmittel sind von Natur aus cholesterinfrei und fettarm. Bei den tierischen Lebensmitteln gilt: Lieber die fettarmen Varianten bevorzugen. Ein Zuviel an gesättigten Fettsäuren, wie sie in tierischen Produkten vermehrt vorkommen, wirkt sich negativ auf den Cholesterinspiegel aus. Eine Ausnahme bilden fettreiche Fischsorten sowie Pflanzenöle, die reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind und somit zur Senkung des LDL-Cholesterins beitragen können. Empfohlen werden 70 g (1 Portion) fettreichen Fischs pro Woche.

Tipp 14

Wie hoch ist die maximale Salzmenge, die ein Erwachsener täglich zu sich nehmen sollte?
Richtige Antwort: 6 g

Eine erwachsene Person sollte täglich bis zu 6 g Kochsalz aufnehmen. Die tatsächliche durchschnittliche Aufnahme in den Industrienationen liegt jedoch deutlich darüber. Durch das Salz wird unserem Körper Natrium und Chlorid geliefert. Beide sind für den Wasser- und Elektrolythaushalt wichtig. Fertiggerichte sowie Fleisch- und Wurstwaren haben zum Teil einen hohen Kochsalzgehalt und tragen so zu Überversorgung bei. Durch eine erhöhte Aufnahme von Salz kann die Entstehung von Bluthochdruck sowie Ödemen gefördert werden. Verwenden Sie beim Salzen am besten jodiertes Salz, um einen Jodmangel, wie er häufiger in Deutschland vorkommt, vorzubeugen.

Diät-Quiz

Tipp 1

Welche Lebensmittel sollten den größten Anteil an der Ernährung ausmachen?
Richtige Antwort: Pflanzliche Lebensmittel (Gemüse, Obst, Brot und Getreideprodukte)

Eine ausgewogene Ernährung, auch im Rahmen einer Diät, zeichnet sich durch einen hohen Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln aus. Hierzu zählen sowohl Obst, Gemüse und Salate, als auch Getreideprodukte wie Brot, Nudeln, Reis oder Haferflocken.

Pflanzliche Produkte sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen.

Sekundäre Pflanzenstoffe haben viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Sie können Krebs vorbeugen und wirken antioxidativ. Außerdem beeinflussen sie das Immunsystem positiv, reduzieren das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und können den Cholesterinspiegel senken.

Tipp 2

Welche der aufgeführten Früchte enthält die meisten Kalorien?
Richtige Antwort: Avocado

Avocados zeichnen sich durch einen hohen Fettanteil (23,5 g pro 100 g) aus und haben daher einen relativ hohen Kaloriengehalt (221 kcal pro 100 g). Ananas (55 kcal pro 100 g), Weintrauben (67 kcal pro 100 g) und auch die Honigmelone (54 kcal pro 100 g) liegen deutlich darunter und sind besser zum Abnehmen geeignet.

Tipp 3

Welche Geflügelsorte ist am kalorienreichsten?
Richtige Antwort: Gans

Pute (6,8 g Fett) und Hühnchen (9,6 g Fett) zählen zu den fettarmen Geflügelarten und sind für eine fettarme Ernährung im Rahmen einer Diät zu empfehlen. Gans (31 g Fett) und Ente (17,2 g Fett) sind dagegen sehr fettreiche Geflügelsorten.

Kommendes Weihnachten daher lieber die Pute anstatt des Gänsebratens wählen.

Allerdings gilt auch hier:
Die Pfunde sammeln sich nicht zwischen Weihnachten und Silvester, sondern zwischen Silvester und Weihnachten an!

Tipp 4

Welcher Aufschnitt eignet sich am besten für eine fettarme, gesundheitsbewusste Ernährung?
Richtige Antwort: Kochschinken

Salami ist mit 27,3 Prozent Fett das Schwergewicht unter den Aufschnitten. Ebenso ungeeignet zum Abnehmen sind die meisten Streichwurstsorten. Kochschinken dagegen hat einen natürlichen Fettgehalt von zwei bis drei Prozent. Der Fettgehalt von Käse variiert sehr stark. Hüttenkäse gehört mit einem absoluten Fettgehalt von 2,9 g pro 100 g zu den fettarmen Sorten. Gouda hat einen absoluten Fettgehalt von 25 – 29 g pro 100 g und ist daher ebenso wenig wie Camembert (Fettgehalt von 30 g pro 100 g) für eine fettarme Ernährung geeignet.

Wenn Sie abnehmen möchten, sollten Sie diese Produkte lieber in der fettreduzierten Variante kaufen. Vorsicht bei der Angabe des Fettgehalts von Käse: Dort ist häufig die Angabe des Fettanteils mit der Abkürzung i.Tr. versehen. Das bedeutet "in Trockenmasse" und entspricht nicht dem absoluten Fettgehalt. Steht die Bezeichnung auf "gelben, festen" Käsesorten wie Gouda, Emmentaler, Camembert, teilt man den Wert durch zwei und erhält so den absoluten Fettgehalt. Bei "weißem, frischem" Käse wie Hütten- oder Frischkäse wird der Wert durch vier geteilt.

Gouda 48 % Fett i.Tr.: 2= 24% Fett absolut
Hüttenkäse 20% i.Tr.: 4= 5% Fett absolut

Tipp 5

Welches Dessert hat den niedrigsten Fettgehalt?
Richtige Antwort: Fruchtsorbet

Mousse au Chocolat enthält je nach Zubereitung zwischen zehn und 30 Prozent Fett und eine Menge Zucker. Schwarzwälder Kirschtorte hat ebenfalls einen sehr hohen Fett- und Zuckergehalt. Pflaumen-Streuselkuchen liegt mit 14,6 g Fett pro 100 g im mittleren Bereich und darf gelegentlich genascht werden. Fruchtsorbet enthält dagegen fast gar kein Fett, gleiches gilt für Gummibärchen mit einem Fettgehalt von 0 g.

Greifen Sie also lieber zu Fruchtgummi, Fruchteis und Sorbet, wenn Sie während der Diät auch mal naschen wollen.

Dennoch ist auch bei Gummibärchen & Co. Vorsicht geboten: Sie enthalten zwar kaum Fett, dafür aber meistens viel Zucker.

Tipp 6

Welche Fischart enthält den höchsten Fettanteil?
Richtige Antwort: Aal

Der Aal ist mit einem Fettgehalt zwischen 24,5 – 28 Prozent der fettreichste Fisch. Lachs bewegt sich mit 13,6 Prozent Fett im mittleren Bereich. Kabeljau und Seelachs gehören mit weniger als einem Prozent zu den fettarmen Fischarten. Im Rahmen einer gesunden Ernährung, wie auch während einer Diät sollten Sie ein bis zwei Portionen Seefisch pro Woche essen. Essen Sie eine Portion fettarmen Fisch wie Kabeljau, Scholle oder Seelachs und eine kleinere Portion fettreichen Seefisch wie Makrele, Hering, Heilbutt. Sie leisten trotz ihres hohen Fettgehalts einen wichtigen Beitrag zur gesunden Ernährung, da sie wertvolle Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren liefern.

Fisch liefert einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit hochwertigem Eiweiß, Jod und ungesättigten Fettsäuren.

Tipp 7

Mithilfe des Body-Mass-Index (BMI) lässt sich ermitteln, ob Sie untergewichtig, normalgewichtig oder übergewichtig sind. Welcher BMI-Wert steht für Normalgewicht?
Richtige Antwort: 19 – 25

Der Body-Mass-Index berechnet sich aus dem Quotienten des Körpergewichts in Kilogramm und dem Quadrat der Körpergröße in Metern. Liegt der errechnete Wert bei Frauen zwischen 19 und 24 und bei Männern zwischen 20 und 25 entspricht dies dem Normalgewicht. Dieser Wert sagt jedoch nichts über die Körperzusammensetzung, das heißt den Muskel- und Fettanteil aus. So kann eine Gewichtszunahme nicht nur durch eine Fettzunahme, sondern auch durch eine Erhöhung der Muskelmasse erreicht werden. Dies wird vom BMI nicht erfasst. Möchte man eine genaue Aussage über Gewicht und Trainingszustand haben, so ist eine zusätzliche Messung der Körperzusammensetzung (beispielsweise des Fettgehalts) sinnvoll.

Tipp 8

Was versteht man unter dem Jo-Jo-Effekt?
Richtige Antwort: Die erneute Gewichtszunahme, die sich nach dem Ende einer strengen Diät bei gewohnter Kalorienzufuhr einstellt

Wird die Kalorienzufuhr aufgrund einer Diät stark verringert, so verliert der Körper in den ersten Tagen relativ schnell Gewicht, was jedoch größtenteils auf den Wasser- und Elektrolytverlust zurückzuführen ist und weniger auf einen Verlust von Körperfett. Langfristig passt sich der Stoffwechsel jedoch an die verringerte Kalorienzufuhr an. Dies hat ein Absinken des Energieumsatzes zur Folge. Die Gewichtsabnahme verlangsamt sich oder stagniert. Zudem ist die Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen bei einer stark reduzierten Kalorienzufuhr oder einseitigen Diät nicht gewährleistet. Fastenkuren und Blitzdiäten sind nicht zu empfehlen.

Für die Gewichtsreduktion ist eine kalorienreduzierte Mischkost, die sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung orientiert und täglich mindestens 1.200 kcal liefert zu empfehlen. Der Fettgehalt sollte zugunsten komplexer Kohlenhydrate wie sie in Vollkornprodukten, Gemüse und Obst zu finden sind reduziert sein.

Tipp 9

Welche der folgenden Aussagen zur Energieaufnahme ist richtig?
Richtige Antwort: Der Fettanteil sollte bei maximal 30% liegen.

Der tägliche Fettanteil der Nahrung sollte nicht mehr als 25 – 30 Prozent betragen. Zuviel Fett ist auf Dauer ungesund, doch unser Körper benötigt Fette. Sie bilden einen wichtigen Bestandteil einer gesunden Ernährung.

Ein Schwerpunkt sollte auf der Wahl wertvoller pflanzlicher Öle liegen. Sie liefern viele ungesättigte Fettsäuren sowie Vitamin E. Ungesättigte Fettsäuren wirken sich positiv auf Arterien und das Herz-Kreislauf-System aus. Vitamin E bekämpft freie Radikale.

Eine weitere wichtige Funktion der Fette ist die Unterstützung der Aufnahme und Verwertung von Vitaminen. Die Empfehlungen für den Kohlehydratanteil liegen bei 55 – 60 Prozent. Achten Sie hierbei vor allem auf eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen. Und die finden sich überwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln wie Vollkornbrot, Vollkorngetreideprodukten und Gemüse bzw. Obst. Der Proteinanteil sollte bei ungefähr zehn Prozent liegen.

Tipp 10

Welcher Gewichtsverlust ist im Rahmen einer gesunden Diät realisierbar?
Richtige Antwort: Ungefähr 0,5 bis 1 kg pro Woche

Möchte man dauerhaft und gesund abnehmen, so liegt die Empfehlung für die Gewichtsabnahme bei ungefähr 0,5 bis 1 kg pro Woche. Mit einer solchen Gewichtsreduktion wird der Jo-Jo-Effekt vermieden, das Gewicht dauerhaft gehalten und die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen sichergestellt. Schnelle Gewichtsreduktionen durch Hungern oder Blitz-Diäten können zu Mangelerscheinungen und Antriebslosigkeit führen und haben ein Absinken des Stoffwechsels zur Folge.

Je langsamer Sie die Pfunde verlieren, desto positiver sind die Aussichten, dass Sie Ihr Gewicht dauerhaft halten.

Tipp 11

Eine gesunde und empfehlenswerte Diät erkennen Sie daran,
Richtige Antwort: dass Sie eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung erlernen.

Sie erkennen eine gute Diät an folgenden Kennzeichen:

  • Es handelt sich nicht um eine kurzzeitige Blitzdiät, sondern um eine langfristige Ernährungsumstellung, bei der Sie Schritt für Schritt die Regeln einer gesunden Ernährung erlernen und in Ihren Alltag einbauen können.
  • Es werden keine Versprechen zu schnellen und sehr hohen Gewichtsverlusten gegeben, denn das so erreichte Gewicht kann nicht dauerhaft gehalten werden.
  • Die Ernährung im Rahmen Ihrer Diät ist sehr abwechslungsreich und vielseitig. Es gibt keine Eingrenzung der Ernährung auf einige wenige Lebensmittel (zum Beispiel die Ananas-Diät).
  • Es werden keine Pulver und Konzentrate als Fettburner oder Ergänzungsmittel angepriesen. Eine ausgewogene Ernährung benötigt keine Ergänzungsmittel und Fettburner. Diese sind ohnehin meistens wirkungslos.

Tipp 12

Welche Getränke unterstützen gesundes Abnehmen?
Richtige Antwort: Wasser, Saftschorlen und Kräutertees

Legen Sie den Schwerpunkt der Wahl der Getränke sowohl während einer Diät als auch im Rahmen einer gesunden Ernährung auf Wasser, Mineralwasser und ungesüßte Kräutertees. Für den Sport ist eine Apfelsaftschorle im Verhältnis 1:3 (1 Teil Saft und 3 Teile Wasser) zu empfehlen. Anregende Getränke, wie Kaffe, grüner und schwarzer Tee dürfen in geringeren Maßen, d.h. 2 – 3 Tassen (1 Tasse = 200 ml) am Tag, getrunken werden. Säfte, Nektare und Fruchtsaftgetränke haben ebenso wie Cola und Limo einen hohen Zuckeranteil. Sie sind daher nur in kleinen Mengen erlaubt.

Tipp 13

Wieviel Flüssigkeit sollten Sie täglich zu sich nehmen?
Richtige Antwort: Zwischen 1,5 und 2 Litern über den Tag verteilt, auch wenn man keinen Durst hat

Trinken Sie 1,5 – 2 Liter täglich. Am besten eignen sich dazu kalorienfreie oder kalorienarme Getränke wie Wasser, Mineralwasser, ungesüßte Kräutertees und Saftschorlen.

Die Flüssigkeitszufuhr muss den Bedingungen wie Klima und körperlicher Betätigung angepasst werden. Demzufolge sollte man bei heißem Wetter oder sportlicher Aktivität mehr trinken.

Mamas Klassiker

Die Allwissende

Platon, Heidegger, Reich-Ranitzcki. Alles kleine Würmer gegen das Allwissen und die literarische Poesie einer Mama. Die Weisheiten des Lebens sind allesamt fest gegossen in das große Herz der liebenden Mutter. Und immer zur rechten Zeit läßt sie uns Teil haben an diesem nicht enden wollenden Schatz. Immer wissend, dass auf Regen auch wieder Sonne folgt...

Fundbüro Mama

  • Da liegt er gut (z.B. der Schlüssel).
  • So was kommt doch nicht so einfach weg.
  • In dem Saustall würde ich auch nix finden.

Die Grundgesetze menschlichen Seins

  • Dunkles Licht ist schlecht für die Augen.
  • Dann ist das Gejammer groß.
  • Wer nicht hören will, muss fühlen.
  • Kinder mit nem Willen kriegen was auf die Brillen (wenn man mal wieder nicht gespurt hat).
  • Wer lange aufbleiben kann, kann auch früh aufstehen.
  • Kleine Sünden straft der liebe Gott sofort.
  • Undank ist der Welten Lohn.
  • Gottes Strafe folgt auf den Fuß.
  • Du wirst dein blaues Wunder schon noch erleben.
  • Tu anderen Gutes, dann widerfährt dir nichts Böses.
  • Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.
  • Ohne Fleiß kein Preis.
  • Haste was, biste was.
  • Halte Ordnung, liebe sie, Ordnung spart dir Zeit und Müh.
  • Auf Sonnenschein folgt Regen.
  • Kleine Blümchen brauchen Sonne, um zu wachsen.
  • Auf Weinen folgt Lachen.
  • Wer sich in Gefahr begibt, der kommt darin um.
  • Was nicht umbringt, härtet ab.
  • Geduld ist der Schlüssel zur Freude.
  • Was man nicht im Kopf hat, das hat man in den Beinen.
  • Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen.
  • Du wirst mir einmal dafür dankbar sein.
  • Telefonier nach sechs Uhr, da ist es billiger.
  • Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist.
  • Wenn dich jemand ärgert, ignoriere ihn einfach. Der hört dann von alleine auf.
  • Wenn das Wörtchen WENN nicht wär, wär mein Vater Millionär.
  • Wenn dein Kopf nicht angewachsen wäre, würde es dir in den Hals rein regnen.
  • Wenn dein Kopf so schwer ist, dass du ihn stützen musst, dann wird es Zeit für das Bett.
  • Wenn ich mal die Augen zumache, gehen sie dir auf.
  • Wenn der Kuchen spricht, haben die Krümel zu schweigen.
  • Der Wenn-ich und der Hätt-ich sind in den Bach geplumpst.
  • Vom Stiegengeländer-Rutschen bekommt man Darmverschlingungen.
  • Für die Lust werden wir nicht bezahlt, sonst wären wir woanders.
  • Zieh deine Nase nicht hoch, das verklebt das Gehirn.
  • Schluck den Kaugummi nicht runter, der verklebt den Magen.
  • Friss den Popel nicht, das gibt Würmer.
  • Schiele nicht, eines Tages bleiben die Augen so stehen.
  • Zieh nicht immer solche Grimassen, sonst bleibt das Gesicht so.
  • Knabber nicht an den Fingernägeln, die wachsen dann nie mehr.

Der Quell des mütterlichen Wissens

  • Glaub jemandem, der mehr Erfahrung hat.
  • Tja, so ist das Leben. Das hätte ich dir auch gleich sagen können.
  • Mama sieht alles, Mama hört alles, Mama weiß alles.
  • Eltern haben immer recht. Es wird der Tag kommen, an dem du das erkennen wirst.
  • Egal ist 88.
  • Rote Füchse soll man schießen (über Mädchen mit roten Haaren).
  • Ich habe ein Gewehr und schieße ums Eck.
  • Ein Indianer (bzw. Indianerherz) kennt keinen Schmerz.
  • Ein paar hinter die Ohren hat noch Keinem geschadet.
  • So was macht man nicht.
  • Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner.
  • Man kann jede Mark nur ein Mal ausgeben.
  • Müßige Hände melken Ochsen (wenn aus Langeweile wieder mal was ruiniert wurde).
  • Rüttle nicht am Watschenbaum. Die Frucht, sie reift, du merkst es kaum. Dann fällt die Frucht dir auf den Kopf, und dann bist du der arme Tropf.
  • Langes Fädchen faules Mädchen – kurzes Fädchen fleiß’ges Mädchen.
  • Man lernt fürs Leben und nicht für die Schule.
  • Das sagen sie alle. Und hinterher sind sie schwanger.
  • Wie der Herr so's Gescherr.
  • Abends werden die Faulen fleißig.
  • Auf der Kellertreppe kann ich nicht kochen.
  • Müßiggang ist aller Laster Anfang.
  • Wer mit kegelt, muss mit aufsetzen.
  • Oben hui, unten pfui.
  • Abends nicht rein und morgens nicht raus ...
  • Früher hätt’s das nicht gegeben.
  • Das ist ja wohl ein gewaltiger Unterschied.
  • Morgenstund hat Gold im Mund.
  • Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
  • Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm(baum).
  • Auch andere Mütter haben schöne Söhne / Töchter.
  • Verliebe dich oft, verlobe dich selten und heirate nie.
  • Babys bringt der Klapperstorch.
  • Man trifft sich immer zwei Mal im Leben.
  • Was Jupiter kann, steht noch keinem Ochsen an.
  • Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem andern zu.
  • Eine Mutter kann zehn Kinder ernähren, aber zehn Kinder nicht eine Mutter.
  • Du bist ja wie dein Vater.
  • Du bist noch viel zu jung zum Heiraten (40jährige Mutter zur 20jährigen Tochter).
  • Mit 40 beginnt erst das Leben.
  • Du weißt aber schon, dass das nicht stimmt. Die Wissenschaftler / Fernsehleute denken sich das alles nur aus.
  • Du hast deinen Kopf auch nur, damit es nicht in deinen Hals regnet.
  • Du hast deinen Kopf auch nur, damit deine Ohren nicht frei in der Luft schweben müssen.
  • Dummheit schafft Freizeit – weiter geht´s (weil der Teller beim Abtrocknen aus Versehen runtergefallen war).
  • Heb das nicht auf, da hat ein Hund rangepinkelt.
  • Doofe Mütter haben doofe Kinder.
  • So läuft der Hase nicht durchs Feld.
  • Immer langsam mit den jungen Pferden.
  • Messer, Gabel, Schere, Licht – sind für kleine Kinder nicht.
  • Bald hat das Lotterleben ein Ende.
  • Besser so, als ein dreckiger Stock ins Auge.
  • Es hat schon so manche kluge Henne ins Nest geschissen.
  • Das geht aufs Konto Lebenserfahrung.
  • Tja, vernetztes Denken ist gefordert.
  • Also wirklich, jetzt fahren die Affen Panzer.

Der feine Unterschied zwischen Mama und Kind

  • So bin ich zu euch – und wie seit ihr zu mir?
  • Unsere Beziehung besteht nur aus Nehmen und Geben. Ich gebe, und du nimmst.
  • Frag mich nur, damit du etwas lernst.
  • Ich habe auch Augen im Hinterkopf.
  • Ich weiß, dass du lügst – es steht dir auf die Stirn geschrieben.
  • Ich bin ja auch nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen.
  • Ich glaub, mein Schwein pfeift.
  • Ich glaub, ich werd verrückt.
  • Ich glaub, mein Blocker rast.
  • Ich glaub, meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad.
  • Ich weiß noch, wie du als Quark im Schaufenster gelegen bist.
  • Ich hab’s dir doch gleich gesagt.
  • Ich hab’s doch gewusst.
  • Du wirst dich noch an meine Worte erinnern.
  • Das erkläre ich dir, wenn du älter bist.
  • Dich haben sie wohl mit dem Dummbeutel bekloppt.
  • Du bist sogar zu faul zu stinken.
  • Wenn du deine Hände suchst, die sind in deinen Taschen.

Selbst beim Essen kann man noch etwas lernen

  • Kartoffeln werden nicht geschnitten.
  • Kartoffeln machen nicht dick.
  • 37 mal kauen, dann schlucken.
  • Gut gekaut ist halb verdaut.
  • Haribo macht Rinder froh.
  • Kinder bei Tische sind stumm wie die Fische.
  • Wenn du deine Karotten aufisst, kannst du im Dunkeln sehen.
  • Wenn du deinen Teller nicht leer isst, wird morgen schlechtes Wetter.
  • Es heißt schneiden, weil man mit dem Messer schneidet und nicht zermatscht.
  • Was bitter ist im Mund, ist dem Herzen so gesund.
  • Da sind Vitamine drin.
  • Äpfel sind gesund.
  • Bei den Äpfeln sitzt das gesunde Eisen direkt unter der Schale, deshalb darf man die nicht schälen.
  • Auf Obst trinkt man kein Wasser.
  • Auf Eis trinkt man kein Wasser.
  • Von zu viel Cola bekommt man schwarze Füße.
  • Zuviel Eier sind ungesund.
  • Menschen essen, Tiere fressen. Menschen trinken, Tiere saufen. Manchmal ist es umgekehrt.
  • Iss, sonst wirst nicht dick.

Thursday, May 21, 2009

Was gefällt den Männern an Ihnen?

Sie geben Männern das Gefühl wichtig zu sein

So sind Sie
"Das neue Buch von Elke Heidenreich? Eine interessante Mischung aus Tragik und Heiterkeit. Ich finde es toll!“
Das sind Sie! Lebhaft, heiter, witzig und gebildet. Sie haben immer etwas Interessantes zu erzählen.

Sie fühlen sich in Gesellschaft anderer Menschen sehr wohl, besitzen eine sympathische Ausstrahlung und bringen dies auch entsprechend zum Ausdruck. Ihre Stärke liegt in Ihrem enormen Selbstvertrauen und Ihrem starken Ehrgeiz. Man sieht, dass Sie Ihre Weiblichkeit voll ausleben: Es käme für Sie nie in Frage, ohne ein perfektes Make-up und einen tadel-losen Look aus dem Haus zu gehen.

Was Männern an Ihnen gefällt
Dass Sie ihrem Ego schmeicheln!
Ja, das ist wirklich so. Mit Ihnen an der Seite fühlen sich die Männer attraktiv, intelligent und interessant. Sie sind eine humorvolle, umgängliche und elegante Frau und spiegeln damit genau das positive Image wieder, das jeder Mann gerne von sich haben möchte.

Was weniger gut ankommt
Dass Sie die Herren der Schöpfung in den Schatten stellen! Es ist eine tolle Sache, in Gesellschaft zu glänzen und alle zum Lachen zu bringen, aber nur dann, wenn Sie ihm in Sachen Humor den Vortritt lassen. Im Klartext: Sie dürfen nie so witzig sein wie er! Das ist eine Frage der männlichen Eitelkeit!

Der ultimative Verführungstrick

Spielen Sie ab und zu das kleine unschuldige Mädchen. Wenn Sie ihm zeigen, dass Sie ihn für die kleinen Dinge des Alltags brauchen, schmeicheln Sie ihm um so mehr... Das funktioniert natürlich nur, wenn Sie ihn um eine aufwertende Tätigkeit bitten. Unangenehme Haushaltsarbeiten sind tabu (z.B. den Abfluss reinigen!).
Falls Sie ihn aber darum bitten, Ihnen dabei zu helfen, den Zinssatz für einen Kredit auszurechnen, sind Sie auf dem richtigen Weg! Selbst wenn Sie das eigentlich auch alleine geschafft hätten!

Tuesday, May 19, 2009

The deleted blog entry

The above Chinese text is an entry deleted in My MSN space. I wrote it since I wanna an answer. I got it so I deleted it. No police will come but only gossip, endless gossip. I don't why, every time I tried to communicate with Chinese people, our Chinese people, I get hurt, am I that different as Alethea once said?
The story began from yesterday evening. We got the free film tickets from "News-Magazin" again. As we reached CineStar (the cinema), we were told we are "Hausverboten", which means we were forbidden to watch a film there. At first we were totally astonished, why? Vincent even argued with the manager, since they didn't even have the names who watched other films with free tickets, and then we were told, there were a few Chinese being caught last time, so...? So all the Chinese are forbidden from that cinema, OMG! It' unfair, isn't it? I was fiercely angry, so I wrote the above entry. Then, guess what, as usual it became a hot-discussed bulletin. Yi and Wang who were caught last time even left me some comments there. One said, the Germans also escape tickets on the trains; the other, more interesting, even told me they have only "sat wrong" for one time, and blah blah.
The story was not over yet. Just now I met some other guys who are also these-free-tickets fans and asked them whether they went to watch the film yesterday. Guess what, they appeared as innocent as possible, saying "No, did you go?" What else should I do except smiling? Thanks to the TV serials "Lie to me", I got my answer.
The truth is: last time Yi and Wang were caught by the conductor, when they tried to enter the room for "Label"(the free ticket is for "Kungfu"), which made the manager alert. And then they checked the other rooms except the free-ticket-film one and definitely caught a few other groups, one of which were the four Chinese referred in the beginning. All these guys were informed "Hausverboten". This is really embarrassing, so no one spreads the news. And we, the rule-obeyers, unfortunately, didn't know anything, going there and being surprisingly forbidden. Let's just call us "black sheep".
This whole thing really sounded ridiculous to me. First, the Germans escape tickets, but they do also pay the penalty when being caught. And some of them still feel a shame. In this sense, if we did escape tickets (in another way), why didn't we just say we were wrong but finding thousands of excuses to defend ourselves? Second, Chinese, modern Chinese really sound to me the most stupid people in this world. On the one hand, Jiejie criticized on this ticket-escaping behavior, saying the whole Chinese was shamed, which was actually only individual behavior and couldn't stand for the 1,3 billion people; on the other hand, Chinese, Modern Chinese, please think more before doing some stupid things, especially you/we are breaking the rules! Please be responsible!

“华人与狗不得入内” vs. “Hausverboten”

刚听到“Hausverboten”的时候,我以为是电影院要关门了,心里还在诧异,然后同胞问:是不是长成我这样的都被禁止入内?我这才反应过来:原来我们不得进入。故事是这样的:
一如既往地从杂志上拿到了免费的电影票,兴冲冲地来到入座率极低的电影院,检票员说:我们老板说,你们被禁止入内。问为何,答:上次有人拿了票却没有看指 定电影,而是跑到其它专场去看大片。又问:您确定是我们这样做的么?答:不知道,我们没有记下他们的名字,但是我们老板这样说了,所以很抱歉,你们不能进 去。不忿,那请你们老板出来如何?好,与老板对峙,同样的回答:“我们没有专门记下名字,但是,她(指着一个第一次来这家电影院的中国同学),我清楚地记 得上次和其他三个中国人一起,已经得到我们的警告——他们是被禁止入内的。”转而觉得这样的言语不妥,补充道:“我们也有发现其他群体有类似行为。总之, 不好意思。”没有什么道理好讲了,如果再继续下去,结果就是警察出场了。这就是再完善的《德国法典》也管不到的地方——软法律。却不禁想起若干年前悬挂在 上海外滩公园的那块吊牌“华人与狗不得入内”,那段历史如下:

"The Public Garden was closed to Chinese people between 1890 and 1928, and according to a popular myth, a sign at the park's gate read "No dogs and Chinese are allowed". However, it is rumored that no such sign existed and the regulations instead stated "The Gardens are reserved for the foreign community", and further down: "No dogs and bicycles are admitted". In any case, the banning of Chinese from Huangpu Park and other parks in China has remained in Chinese public mind as one of the many moments of humiliation by the Western powers in the 19th and early 20th century"(Wikipedia, 2009).

中文引文,来自雅虎知识:

关于“华人与狗不得入内”,根据本人目前所掌握的材料,择要罗列于下,供楼主参考:

  一、由来已久的不满和抗议

  外滩公园是上海第一个正式公园,建成于1868年。租界当局一开始就在公园门口派驻巡捕看守,不准中国人入内,曾激起中国人民的强烈不满和抗议。1878年6月的《晋源报》和《申报》均就此发表文章,对华人不得人园一事鸣不平:“华人独禁,不许一游……殊属不公。

  1881年4月6日,虹口医院凯军(译音)等8人想进公园,被门警阻挡,为此向工部局(上海公共租界的统治机关,受外国驻沪领事团和驻华公使的监督) 提出抗议。工部局秘书索尔本(R. T. Tharburn)复信说,“我要解释一下,工部局并不认为中国人有进入(公共)花园的权利。”(见工部局1881年年报)

  1885年11月25日,陈泳南、吴虹玉(译音)等8人入园受阻,这些人为此联名写信给工部局,指出:“一切剥夺我们权利事件之发生,我们都表示反对。”工部局12月2日复信,“不准备给予这项权利。”(见工部局1885年年报)

  1886年7月下旬,又发生宋耀如(宋庆龄的父亲)、颜永京等6位牧师,手捧《圣经》来到外滩公园进行和平抗议的事情。(见《宋氏家族第一人》,北方文艺出版社)

  在此期间《申报》曾于1881年4月28日、29日、1885年12月8日、1888年9月21日、1889年8月11日先后发表文章,论述对华人被 禁入园的不满。“名之曰公家花园……而其实乃系私家”,“工部局所捐之款计之华人之捐多于西人者几何……”,“西人得以人园中游,……而独于华人则严且厉 禁不得擅入”。1909年1月27日,《申报》更于第四版的上方正中地位,刊载了一张大幅照片,并加大字标题:“不准华人入内之上海公园”,以示抗议。

  在清末民初的地方志书中,也反映了当时中国人强烈的不满情绪。1907年,清朝有位文人李维清在编《上海乡土志》时写道:“黄浦江滨,西人有公园,芳 草如茵,鲜花似锦。东西各国之人皆可游玩,即印度亡国之民、洋人豢养之犬,尚得出入自如,独禁华人入内,是彼之蔑视华人,且奴隶犬马之不若矣。喧宾夺主, 实堪浩叹!可知当今之世,惟有强权足情而已。我侪宜若何努力,以洗刷奇耻耶!”

  民初有位姚公鹤,1917年写了一本影响较大的《上海闲话》史料笔记,提出“狗与华人不准入内”的牌子问题,文中写道:“租界中外人公共建筑之所,每 不准华人之擅人,喧宾夺主,无过于此。今之跑马场及白大桥下之公园,其最著矣。……跑马场首以营业公司名义,禁止华人之涉足。今门首高标英文于木牌,所云 ‘狗与华人不准入内’是也……。”

  清末民初的《上海指南》中,在介绍西人公园(即外滩公园)时,在介绍公园概况后,几种版本都注明“华人不得入内”。

  当时工部局公开的条文,如1913年7月,工部局公布的花园(即外滩公园)与预备花园的规则中,其中第1条“这些花园只准外国人(社团)进出”,第2 条“狗与自行车不得入内”。1914年公共租界巡捕房公布的《公家花园章程》中,其中第1条“脚踏车及犬不准入内”。第4条“除西人之佣仆外,华人一概不 准入内”。1916年5月工部局公布的(公园规则》6条,其中第2条“狗与自行车不入内”,第3条“华人不准入内,但外籍居留者的仆佣外”。1917年9 月在外滩公园修订的《公园规则》10条,其中第1条“公园只准外国人入内”,第4条“狗与自行车不得入内”。

  二、中外人士对“华人与狗不得入内”牌子的揭露与谴责

  郭沫若在1923年8月28日夜所写的《月蚀》一文(见1923年9月2日《创造周报》第17号)中愤然写道:“上海几处的公园都禁止狗与华人入内,其实狗倒可以进去,人是不行,人要变成狗的时候便可以进去了。”

  蔡和森在1923年11月16日第46期《向导周报》上发表《被外国帝国主义宰割八十年的上海》一文指出:“上海未开埠以前,一草一石,哪一点不是华 人的?但是既开埠以后,租界以内,最初是不准华人居住的,而‘华人与犬不得入内’的标揭,至今还悬挂在外国公园的门上!”

  孙中山1924年11月25日在题为《中国内乱之原因》(见《孙中山选集》下卷)的演讲中指出:“上海的黄浦滩和北四川路那两个公园,我们中国人至今还是不能进去。从前在那些公园的门口,并挂一块牌说:‘狗同中国人不许入’!”

  方志敏在《可爱的中国》中写道:“有几个穷朋友,邀我去游法国公园。一走到公园门口就看到一块刺目的牌子,牌子上写着:‘华人与狗不准进园’,几个字射人我眼中,全身突然一阵烧热,脸上都烧红了。这是我感受着从来没有受过的耻辱了。”


Sources:
http://en.wikipedia.org/wiki/Huangpu_Park
http://ask.koubei.com/question/1307082202255.html

Wednesday, May 13, 2009

Procrastination Direct Suggestion Script

DISTRACTION PROCRASTINATION

This hypnosis Procrastination Script is aimed at the type of procrastination where the client says 'I get distracted easily' , 'I can't do boring stuff', 'I can't focus on anything', 'I'm busy all day and get nothing done'. This is the type of procrastination where the person gets to work but then cruises the Internet, checks the news, goes for coffee every thirty minutes, or reads emails instead of getting on with what they really need to do. They are constantly seeking stimulation. They can do the important stuff eventually, it's not difficult, but would rather do something else, anything else.

The design of the script targets each of the main belief areas - Capability, Identity, Behaviour, Rules, Others and Worldview - in order to defeat the psychological factors that are maintaining the procrastination behaviour.

more see to: http://www.hypknowsis.com/SC48_ProcrastinationHypnosisScript.php

Monday, May 11, 2009

Tipps fürs Schreiben von Hausarbeiten, Abschlussarbeiten und Co.

Cited from: Unicum.de

Schreiben ohne Hemmungen

Protokolle, Thesenpapiere, Hausarbeiten - Studenten schreiben viel: Doch manchmal hakt es, man sitzt vor dem Rechner und kommt nichtweiter. Schreibpädagogin Andrea Behnke zeigt, wie „Schreiben im Studium" leichter von der Hand geht. Start einer neuen UNICUM Serie.

Schreibprozess

Schreiben ist keine Kunst, sondern ein Prozess. Das heißt: Niemand braucht (und kann) auf Knopfdruck einen fertigen Text produzieren. Gute Texte purzeln nicht aus dem Computer, sondern sind das Ergebnis mehrerer Arbeitsphasen. Im wahrsten Sinn des Wortes „Step by Step" kommt man seinem Ziel näher. Am Anfang steht der Gedanke: Oftmals beginnt der Schreibprozess im Kopf oder im Bauch - wir gehen mit Ideen schwanger. Es folgt - je nach Text - eine Phase der Informationssuche, der Recherche; hier wird das Textprojekt greifbarer. Anschließend bekommt das Ganze eine (grobe und veränderbare) Struktur. Materialsichtung und Konzeption fallen in diesen Arbeitsabschnitt. Langsam kann man die Frage beantworten, was für den Text wichtig ist und was nicht. Der Text erhält ein Gerüst. Damit man nicht unter Druck gerät, sollte nun auch ein Zeitplan erstellt werden.

Jetzt geht's ans Schreiben! Alles, was man sich bisher zu seinem Thema erarbeitet hat, wandert nun in roter Faden, wird aber hier und da noch angepasst. Die Inhalte nehmen Form an - aber nichts muss jetzt perfekt sein! Es geht um eine erste, nicht druckreife, Rohfassung. Dank des Computers sind spätere Änderungen ja kein Problem.

Anschließend kommt das Geschriebene auf den Prüfstand, hier wird er auch mit den Augen des Lesers und der Leserin gesehen. Wo spricht das Geschriebene die Adressaten an, was muss geändert werden? An der ersten Textfassung wird gefeilt, bis sie rund und stimmig ist. Aufbauden Text. Die Gliederung dient als und Logik werden geprüft, ebenso Lesefreundlichkeit, Verständlichkeit, Satzbau und Wortwahl. Spätestens in dieser Phase ist es gut, sich Feedback einzuholen. Denn jemand, der nicht im Thema steckt, liest den Text völlig unvoreingenommen und kann hilfreiche Hinweise geben. Zu guter Letzt heißt es korrigieren. Im Grunde ist der Text fertig, jetzt fehlt nur noch der letzte Schliff. Es geht dem Fehlerteufel an den Kragen. Das heißt: Rechtschreib- und Grammatikfehler und Fehler in der Zeichensetzung sollten verbannt werden. Im Zweifel den Text noch einmal gegenlesen lassen.

In der Realität können sich die einzelnen Phasen überlappen, oder der eine oder andere Schritt fällt ganz kurz aus. Auch ist der Schreibprozess keine Einbahnstraße - zurückgehen ist durchaus erlaubt. Gerade bei längeren Texten lohnt es sich, allen Phasen Zeit einzuräumen.

Schreibblockaden

In jeder Arbeitsphase kann es passieren, dass sich eine Schreibhürde in den Weg stellt. So kurios es sich anhören mag: Hier hilft vor allem eines: sie schreibend zu überspringen. Natürlich nicht an dem Punkt, an dem man feststeckt. Hilfreicher ist es, sich einer anderen Aufgabe zu widmen, zum Beispiel einem anderen Kapitel.

Wenn gar nichts mehr geht, wirkt eine andere (nicht-wissenschaftliche) Textgattung oft Wunder. Wie wäre es zum Beispiel, über die Schreibhemmung zu schreiben - vielleicht sogar in der „Ich-Form", nach dem Motto "Ich bin die Schreibhemmung von XY", gerne auch gereimt. Oder einen Dialog mit dem „Inneren Kritiker"verfassen, oder einen Brief, in dem man eben jenen kräftig anmeckert.

Eine gute Methode ist das so genannte Freewriting, auch „Automatisches Schreiben" genannt. Dabei schreibt man am besten mit der Hand, ohne nachzudenken, zehn Minuten am Stück - keine Pause machen, der Stift wird nicht abgesetzt! Sollte einem nichts mehr einfallen, so schreibt man die Frage „Was noch?" oder wiederholt das letzte Wort, und zwar so lange, bis die Sätze wieder aus der Feder fließen. Sollten extrem störende Gedanken das Schreiben durchkreuzen, so kann man sie auf einem zweiten Blatt notieren. Wichtig: Das Geschriebene wird weder gelesen noch korrigiert, es wird nur „nach vorne" geschrieben.

Freewriting kann auch gut ein morgendliches Ritual werden, um in den Schreibfluss zu kommen. Sich in dieser Form nach dem Frühstück (oder wann es auch immer stressfrei unterzubringen ist) warm zu schreiben, nimmt dem Schreiben nicht nur jeden Schrecken, sondern macht auch Spaß!

Schreibtypen

Schreiben ist etwas Individuelles - so gibt es verschiedene Schreibtypen. Die Geschichtenerzählerinnen und -erzähler planen nicht groß, sondern fangen einfach an und schreiben oft in einem Zug durch. Gerade bei längeren Texten finden sie ihre Texte schon mal etwas „strubbelig" und müssen sie nachträglich glatt kämmen. Das kostet sie Zeit und manchmal leider auch Lust... Die Jäger und Sammlerinnen sind das genaue Gegenteil: Sie recherchieren viel und planen den Text bis ins letzte Detail. Die Gliederung steht, der Materialberg wächst - bloß aufs Papier kommt nichts. Irgendwann fühlen sie sich erschlagen und geben auch schon mal auf.

Die Kritikerinnen und Kritiker schreiben auch nach Plan, kommen aber trotzdem nur sehr langsam vorwärts. Denn: Kaum ist ein Satz auf dem Papier, finden sie ihn schon wieder schlecht. Zwei Sätze vor, einen Satz zurück, die Freude am Schreiben hat ihnen der innere Zensor schon lange genommen. Die Puzzlefreaks haben das große Bild vor sich und setzen es aus einzelnen Teilchen zusammen. Die Textstruktur ist ihnen weitgehend klar, dann recherchieren sie hier, schreiben dort, so dass sich nach und nach alle Lücken füllen. Die Nahtstellen müssen später noch ein wenig ausgebessert werden.

Wissenschaftlich ausgedrückt, gibt es letztlich zwei grundlegende Schreibmuster: „top-down" oder „bottom-up". Top-down-Schreibende basteln erst eine Gliederung, an der sie sich beim Schreiben orientieren. Bottom-up-Schreibende hingegen kommen übers Schreiben zur Textstruktur.


Themen für die Abschlussarbeit finden

Vielen, die vor einer Haus- oder Examensarbeit sitzen, kennen das: Der (Blätter-)Wald ist so dicht, dass man völlig erschlagen wird. Umso wichtiger ist es, das Thema der Arbeit genau einzugrenzen. Nur so weiß man, wo es im Forschungsdschungel lang geht. Teil 2 der UNICUM Schreibwerkstatt.

Viele Studierende tun sich schwer damit, ein geeignetes Thema zu finden und es dann klar zu umreißen. Die Ursachen sind vielfältig: Ist das Thema fremdbestimmt, also von der Professorin oder vom Professor vorgegeben, kommt oft eine Distanz zum Schreibenden auf gepaart mit Verständnisproblemen und der Scheu, einfach nachzufragen.

Suchen sich die Studierenden ihr Thema selber, kann sowohl zu wenig als auch zu viel an (Vor-)Wissen, Ideen und Material zum Problem werden. Eine Falle, in die viele tappen: Das Thema ist zu allgemein gefasst, als dass es irgendjemand in der entsprechenden Zeit bewältigen kann.

Etlichen Schreiberinnen und Schreibern ist die Wichtigkeit des Themas auch gar nicht bewusst. Sie überlegen sich erst, wenn sie ganz zum Schluss der Arbeit ihre Einleitung schreiben, worum es in ihrem Werk eigentlich geht.

Dabei ist die so genannte Forschungsfrage das A und O: Mit einer Straßenkarte kommt man meistens besser zum Ziel. Wer weiß, wohin er fahren will, kann sich etliche Umwege und somit auch viel Zeit sparen. Die Forschungsfrage sorgt dafür, die Arbeit zu fokussieren nur wer die Fragen kennt, kann auch die Antworten finden.

Und wie komme ich zu meinem Thema? Gut ist es, wenn ich das gesamte Studium über in ein kleines Heft notiere, was mir in Seminaren aufgefallen ist, was ich noch wissen möchte, wo ich Widersprüche oder Ungeklärtes aufgespürt habe. Auf einen solchen Pool kann man dann zurückgreifen, wenn es an die Themenfindung für größere Arbeiten geht.

Thema eingrenzen

Bevor das Thema steht, kann ich natürlich auch ein wenig in der Literatur stöbern jedoch nur, um mich inspirieren zu lassen und nicht, um jetzt schon in die Tiefe zu gehen.

Per Brainstorming kann ich Einfälle auflisten und mittels Freewriting meinen unterbewussten Ideen-Ressourcen auf die Spur kommen. Dabei schreibe ich rund zehn Minuten ohne nachzudenken und ohne zu korrigieren zu einem Satzanfang oder einem Begriff.

Auch das serielle Schreiben kann helfen, Kreativität freizusetzen. Und zwar ergänze ich einen passenden Satzanfang zum Beispiel Am Fachgebiet XY interessiert mich besonders... zehn mal ganz schnell, ohne großartig ins Grübeln zu kommen. Um ein breites Thema fassbarer zu machen, bieten sich verschiedene Methoden an. So kann ich beispielsweise ganz viele Fragen an das Thema stellen.

Auch ein Cluster kann hilfreich sein, um ein Thema einzugrenzen. Hier setze ich den Oberbegriff in die Mitte und ziehe einen Kreis darum. Meine Einfälle schreibe ich wie Sonnenstrahlen rund um den Begriff. Jedes neue Wort (oder auch jeden Satz, jedes Gefühl, jeden Gedanken...) verbinde ich mit dem letzten und zwar so lange, bis mir zu diesem Strang nichts mehr einfällt. Dann wende ich mich wieder dem Mittelpunkt zu und assoziiere erneut. Meistens fallen in den Ästen direkt Kernbegriffe ins Auge, die das Oberthema eingrenzen. Sie können dann wiederum der Anfang für ein (fokussiertes) Freewriting sein.

Ein anderes System, ein Thema auszuloten, ist der Themenfächer: Hier wird ein Oberthema zum Beispiel Jugendarbeitslosigkeit immer weiter aufgedröselt. So könnte in der zweiten Ebene Hartz IV, Jugendberufshilfe und Ausbildungsplatzmangel stehen. Nehme ich Jugendberufshilfe als nächsten Ausgangspunkt, würde ich ein weiteres Mal konkretisieren. An den Begriff, der sich daraus ergibt möglicherweise Ausbildungsbegleitende Hilfen für junge Frauen stelle ich im Anschluss möglichst viele Fragen, die ich später in ganzen Sätzen beantworte.

Ein geeignetes Thema ist demnach so konkret wie möglich, das heißt, dass es nicht in einem Schlagwort erfasst werden kann, sondern einer genaueren Beschreibung bedarf. Beim Thema von eben zum Beispiel: Ausbildungsbegleitende Hilfe für junge Frauen am Beispiel von XY.

Wie es mit Thema weiter geht

Steht eine erste Forschungsfrage, gilt es zu schauen, welche Daten, Quellen und Materialien hilfreich sind und welche Theorien und Methoden herangezogen werden können. Das Thema muss handhabbar und lösbar sein. Es sollte neu sein, aber nicht so neu, dass man gar nichts dazu findet; aber auch kein Modethema, zu dem jeder schon etwas gesagt hat. Und: Natürlich sollte es einen persönlich interessieren, aber dennoch nicht zu persönlich sein. Dann verliert man nämlich oft die nötige Professionalität und neigt dazu, die Arbeit ausufern zu lassen.

Lesen geht über Fotokopieren

Der Bücherberg auf dem Schreibtisch wächst und wächst. Schnell entsteht das Gefühl, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen. Wie man sinnvoll mit dem Material für Haus- oder Examensarbeit umgeht, verrät Andrea Behnke im 3.Teil der UNICUM Schreibwerkstatt.

Es sind immer die gleichen Fragen, die vielen in Sachen Literatursuche zu schaffen machen: Welches Material brauche ich wirklich? Wie kann ich es einordnen? Und wie baue ich es in meine Arbeit ein? Denn letztlich ist es wichtig, dass die Arbeit eine eigene Stimme erhält also nicht nur Reproduktion, sondern Kreation ist gefragt. Schließlich geht es nicht darum, dem Prof zu zeigen, wie viel ich gelesen habe, sondern wie ich mit meinem Thema umgehe. Was zählt, ist Eigenleistung das bedeutet Qualität, nicht Quantität. Zunächst einmal sollte man frühzeitig in die Kunst der Recherche eintauchen. Die meisten Fachbereiche und auch die Hochschul-Bibliotheken bieten (fachspezifische) Veranstaltungen dazu an. Dort erklären Mitarbeiter den Umgang mit Literaturdatenbanken und traditionellen Hilfsmitteln wie Katalogen, Registern und Bibliographien.

Obwohl es sich banal anhört: Lesen geht über Fotokopieren. Etliche, die vor einer großen Schreibaufgabe stehen, verbringen mehr Zeit am Kopierer als am Schreibtisch � mit dem Ergebnis, dass die Schreibangst mit jedem Blatt Papier, das die Maschine ausspuckt, noch größer wird. Um nicht sofort von unzähligen Büchern erschlagen zu werden, sollte man zunächst ein aktuelles Standardwerk oder einige Fachaufsätze heranziehen. Wer mit einigen zentralen Quellen startet, verliert weder den Überblick, noch die Lust weiterzumachen. Und: Über die Literaturverzeichnisse finden sich oft viele weitere nützliche Literaturtipps.

Auf das richtige Lesen kommt es an, damit Gelesenes auch im Gedächtnis bleibt

Gerade bei dickeren Wälzern zeigt sich, wie hilfreich es ist, sich zuvor ausgiebig mit der Forschungsfrage beschäftigt zu haben. Denn kennt man sein Thema, ist selektives Lesen angesagt sprich, man überfliegt zunächst das Inhaltsverzeichnis, blättert kurz durch, liest Einleitung und Zusammenfassung und merkt schnell, welche Kapitel die Arbeit am eigenen Thema weiterbringen. Gut ist es auch, sich vorher Fragen zu stellen, die beim Lesen beantwortet werden sollen.

Apropos Lesen: Gemeint ist hier aktives Lesen. Wer ein Fachbuch so liest wie einen Roman also in einem Rutsch der hat nach einem Monat mindestens die Hälfte schon wieder vergessen. Auch Markieren mit Textmarkern und kleine Randbemerkungen reichen vor allem bei längeren Arbeiten nicht aus. Gemeint ist exzerpieren, also auswertend lesen. Das kann so aussehen: Kernpassagen werden mit eigenen Worten zusammen gefasst bestenfalls in ganzen Sätzen, denn das erleichtert die Weiterarbeit und schult schon jetzt die eigene Schreib-Stimme.

Darüber hinaus sollten die eigenen Gedanken schon beim Lesen freien Raum haben, das heißt schreibend denken. "Writing to learn" ist eine Denk-Strategie, die oftmals noch zu wenig Beachtung findet. Ein Tipp ist die so genannte Zwei- oder Dreispaltenmethode, bei der beispielsweise verschiedene Autoren und die eigene Meinung gegenüber gestellt werden.

Ratsam: Immer genau mit Seitenangaben festhalten, welches Exzerpt zu welcher Quelle gehört. Das erspart unnützes Nochmal-Lesen! Denn will man später etwas (wörtlich oder sinngemäß) zitieren, sind die genauen Fundstellen unerlässlich. Die Literaturverwaltung muss zu einem selber passen. Ob sie nun auf herkömmlichen Karteikarten oder elektronisch auf dem Computer passiert, ist nach wie vor Geschmackssache. Hauptsache, sie funktioniert!

Hilfreiches Extra: Das Exposé
Wenn das Thema festgezurrt ist und man auch schon ein wenig quer gelesen hat, sollte man sich die Zeit nehmen, ein Exposé zu erstellen als Abschluss der Planungsphase. Und zwar auch dann, wenn der Prof es nicht ausdrücklich fordert! Das bedeutet zwar zunächst ein Plus an Arbeit, spart aber später viel Zeit. Das Exposé gibt einen Überblick über das Schreibprojekt und ist eine gute Vorbereitung für spätere Gespräche mit dem Betreuer der Arbeit. Kurzum: Der oder die Schreibende erhält eine Orientierung über das, was ansteht Forschungsfrage, Unterfragen und Ziele der Arbeit werden dargelegt. Auch Methoden und erste Literaturfunde (in Form einer Liste) gehören hinein. In einem späteren Schritt kann dann die vorläufige Gliederung ergänzt werden. Eines gehört in jedem Fall auch dazu: Ein realistischer Zeitplan, der im Exposé fixiert wird.

Vom Knäuel im Kopf zum roten Faden

Die Forschungsfrage steht, das Material ist gesichtet – doch wie bringe ich Struktur in diesen ungeordneten Haufen? Wie erstelle ich eine Gliederung? Diese Frage bereitet vielen Studierenden Kopfzerbrechen, sobald sie den Wust an Büchern und Kopien vor sich sehen. Teil 4 unserer Schreibwerkstatt.

Wenn die Forschungsfrage – also die zentrale Frage, die in der schriftlichen Arbeit beantwortet werden soll – das Reiseziel ist, so ist die Gliederung die Reiseroute. Und eine solche Route ist nicht nur für die Betreuer der Arbeit da, damit klar ist, was der Studierende plant, sondern auch für die Schreiber selbst. Denn: Wer genau weiß, wie er fahren muss, kommt schneller und gelassener ans Ziel. Es lohnt sich also, ein wenig Zeit in ein gutes Inhaltsverzeichnis zu investieren – das erleichtert das spätere Schreiben ungemein.

Damit nicht schon jetzt die berühmte „Schere im Kopf“ zuschnappt, eines vorweg: Die erste Gliederung muss nicht die letzte sein! Zunächst geht es vielmehr um eine vorläufige Struktur, die in erster Linie eine Unterstützung für den Studierenden sein soll. Später wird sie immer wieder überarbeitet; es ist wichtig, offen für neue Ideen und Impulse zu bleiben.

In einem ersten Schritt gilt es, die Forschungsfrage in sinnvolle Teilfragen aufzusplitten. Jeder einzelne Unterpunkt dient demnach dem zentralen Thema. Eine Gliederung sollte nicht mit zu vielen Punkten überfrachtet und strubbelig gemacht werden, sondern, im Gegenteil, Strubbeliges glätten. Das Gute: Wer sich bereits mit der Forschungsfrage beschäftigt hat, ist schon im Thema und hat viel Vorarbeit geleistet.

Wer genau weiß, wie er fahren muss, kommt gelassener ans Ziel

Eine gute Methode, zu Unterfragen zu kommen, ist das so genannte Clustering. Dabei nimmt man sich ein großes Blatt Papier im Querformat und schreibt den Kernbegriff in die Mitte. Dann lässt man sich einfach treiben, wie es Gabriele L. Rico, die Erfi nderin dieser Methode, empfiehlt. Man schreibt die Einfälle wie Sonnenstrahlen rund um den Begriff. Jedes neue Wort (oder auch jeden Satz, jedes Gefühl, jeden Gedanken...) verbindet man mit dem letzten – und zwar so lange, bis einem zu diesem Strang nichts mehr einfällt. Dann wendet man sich wieder dem Kern zu und assoziiert erneut. So entsteht ein Netz von Ideen. Clustern darf nicht zu Stress führen, sobald sich der Kopf zu sehr einschaltet, sollte man aufhören.

Das Material, das so durch das Assoziieren entstanden ist, kann man nun nach Schlüsselbegriffen ordnen. Empfehlenswert ist es, zu jedem Punkt einen kleinen Rohtext von zwei bis drei Sätzen zu schreiben. Denn: So werden Brüche im Ablauf schneller deutlich. Und man taucht schon richtig in die Arbeit ein, lernt dabei Einiges und kommt schon langsam in den Schreibprozess. Anschließend sollte man sich ein paar Gedanken darüber machen, welches Material und welche Methode zu welchem Unterkapitel passt, wie viel Zeit man für jedes Unterkapitel hat und wie lang die Kapitel werden sollen, damit der Gesamtumfang der Arbeit nicht gesprengt wird.

Die Gliederung dient als roter Faden, der die Leser durch die Arbeit führt. In manchen Ratgebern werden Standardgliederungen vorgestellt: zum Beispiel vom Allgemeinen zum Besonderen oder, wenn es sich anbietet, chronologisch. Bestenfalls bekommt die Arbeit aber eine ganz einzigartige innere Logik und so eine eigene Stimme. Das Knäuel im Kopf des Schreibenden muss jedoch so entwirrt werden, dass ein Außenstehender das, was auf dem Papier landet, verstehen kann. Während Gedanken im Gehirn völlig ungeordnet nebeneinander Platz haben, muss auf dem Papier eine lineare Struktur entstehen. Dass der Faden zwischendurch immer mal wieder ein paar Knoten bekommt, die erst gelöst werden müssen, ist völlig normal. Nur so kann eine kreative Arbeit entstehen.

Wer hat Angst vorm leeren Word-Dokument?

Egal ob Bachelor- oder Diplomarbeit, das Schwierigste ist der Anfang. Wie ihr dem Schreiben den Schrecken nehmt und es nicht zur Quälerei wird, verraten wir euch im fünften Teil unserer Schreibberatung.

Schreibblockaden entstehen oft, wenn die Ansprüche an sich und den Text zu hoch sind. Oder, wenn man sich in Details verstrickt. Beides zeigt sich häufig dann, wenn nach der Planungsphase das eigentliche Schreiben ansteht.

Zunächst einmal sollte man sich klar machen, dass der Erstentwurf nicht umsonst so heißt: Es ist ein erster Entwurf, ein so genannter Rohtext, der später noch wie ein Diamant geschliffen werden muss – was dank des Computers auch gar kein Problem ist. Die ersten Textversionen richten sich noch nicht an die späteren Leser (oder an den Professor), sondern dienen vielmehr dazu, dass die Arbeit für den Schreibenden mehr und mehr an Form und Klarheit gewinnt. Soll nämlich etwas aufgeschrieben werden, zeigen sich inhaltliche Probleme. Somit dient der Rohtext auch einer inhaltlichen Schärfung und einer gedanklichen Ordnung.

Das Wichtigste in dieser Phase ist, überhaupt etwas zu Papier zu bringen. Schreiben ist ein äußerst komplexer Vorgang – hier und da kann es haken. Sollte das der Fall sein, muss man schauen, wo das Problem genau liegt. Vielleicht stimmt die Struktur der Arbeit noch nicht? Habe ich selber etwas nicht verstanden? Fehlt mir noch Material? Setze ich mich zu sehr unter Druck? Habe ich Zeitprobleme? Lenken mich andere Dinge ab?

Schreibarbeit ist wie ein Büffet – die richtigen Häppchen machen's

All diese Faktoren wirken auf den Schreibprozess. Nicht vergessen: Für Rohtexte sollte man viel Zeit – und ebenso wichtig: Pausen – einplanen. Der Zeitplan muss realistisch sein. Wer nicht den Überblick verlieren will, sollte die Schreibarbeit portionieren: Kleine Häppchen sind besser verdaulich. Und wie an einem Büffet muss man nicht mit der ersten Speise – also der Einleitung oder dem ersten Kapitel – beginnen. Eine gute Gliederung und ausreichende Planung erlauben es zum Beispiel, mit zentralen Textstellen zu starten. Oft ergeben sich daraus die anderen.

Unbedingt sollte man sich von dem Gedanken frei machen, dass der Text direkt druckreif sein muss. Im Gegenteil: In dieser Phase geht es nur um einen Text, der nur für den Schreibenden selbst bestimmt ist. Daher ist es durchaus erlaubt und für viele leichter, in der Ich-Form zu schreiben. Alle Formalia kommen später. Das nimmt die Angst und die „Ehrfurcht“ vor dem Text. Manchem hilft es, Texte erst einmal laut zu sprechen und dann genau so aufzuschreiben. Schreiben wie man spricht eben. Es reicht bei Rohtexten, ganz einfach zu formulieren. Sich hier an einzelnen Worten festzubeißen, frustriert nur und raubt unnötig wertvolle Zeit. Rohtexte sollen nicht sofort umgeschrieben werden, ansonsten besteht die Gefahr, dass man sich schnell verzettelt.

Wer den Geist „Hausarbeit“ oder „Examensarbeit“ so gar nicht aus dem Kopf bekommt, kann auch die Textgattung wechseln: Warum nicht Teile der Arbeit zunächst als E-Mail oder Brief an einen Freund schreiben? Oder erst einmal einfach aufschreiben, was man in dem Kapitel machen möchte. Sollte sich die Schere im Kopf dennoch immer wieder melden, kann man auch kurzzeitig ganz aus der Arbeit aussteigen und ein (schriftliches) Interview mit dem inneren Zensor führen. Das kann entlasten und den Weg frei machen fürs Weiterschreiben. Die folgende Schreibarbeit kann dann gut mit zehn Minuten Freewriting eingeleitet werden, das heißt, zehn Minuten schreiben ohne abzusetzen und ohne das Geschriebene noch einmal zu lesen. Durchstreichen verboten! Dieses „Automatische Schreiben“ überlistet das leere Blatt sehr wirkungsvoll und zeigt, wie viel Text in kurzer Zeit produziert werden kann.

Der letzte Schliff für die Haus- und Abschlussarbeit

Der erste Entwurf der Bachelor- oder Hausarbeit steht. Nun kommt der letzte wichtige Schritt: Die Überarbeitung, der letzte Schliff. Tipps hierfür bietet der sechste und letzte Teil unserer Schreibberatung.

Keine Frage: Wer den Rohtext geschafft hat, hat sich eine kleine Belohnung und vor allem auch ein paar freie Tage zum Durchatmen verdient! Ohnehin ist es besser, erst mit etwas Distanz zum Text mit der Überarbeitung zu starten. Die Überarbeitung braucht Zeit, da auch zwischendrin ein wenig Abstand gut tut. Also: Ausreichend Zeit einplanen! Die Faustformel lautet: Die Überarbeitung dauert genauso lange wie das Schreiben zuvor.

Dass in dem Begriff Überarbeitung das Wort „Arbeit“ drin steckt, kommt nicht von ungefähr. Tatsächlich muss man in dieser Phase noch einmal richtig ran. Während Rohtexte, wenn man erst einmal im Schreibfl uss ist, leicht von der Hand gehen können, ist hier Kleinarbeit gefragt, um den großen Wurf salonfähig zu machen. Liest man sich seinen Entwurf das erste Mal durch, kann das frustrierend sein. Doch Schreiben heißt eben vor allem überarbeiten. Und es ist doch toll, dass man schon so viel zu Papier gebracht hat.


Der Rohtext ist ein Lockenkopf mit vielen Nestern, der jetzt erst einmal liebevoll ausgekämmt und in Frisur gebracht werden muss. Vielleicht muss man sogar noch die Haarlänge kürzen, Zöpfe fl echten und hier und da eine Spange ins Haar stecken.

Während der Rohtext so genannte „writer-based prose“ (das heißt ein „Ich-Text“) ist, muss das Geschriebene in der Überarbeitung in „reader-based prose“ (in einen „Du-Text“) verwandelt werden. Nun gilt es, die Leserinnen und Leser ins Auge zu fassen – hier kommt das spätere Publikum ins Spiel. Daher muss man sich als erstes klar werden, wer die Zielgruppe des Textes überhaupt ist. Und um welche Textsorte handelt es sich? Welche Funktionen soll diese Textsorte erfüllen? Ein Protokoll beispielsweise hat ganz andere „Gesetze“ als eine Hausarbeit.

Was braucht ein Leser, um den Text zu verstehen? Bei längeren wissenschaftlichen Texten sind das auf jeden Fall: Eine Einleitung und Einführung in das Thema und die Forschungsfrage, einen Wegweiser durch das, was folgt, und einen roten Faden. Im Klartext: Die Argumente müssen nachvollziehbar, die Überleitungen zwischen den Kapiteln und den einzelnen Sinneinheiten schlüssig sein.

Spätestens an diesem Punkt ist es wichtig, sich externes Textfeedback einzuholen, zum Beispiel in Form eines Peer-Feedbacks. Das können Mitstudierende sein und auch Menschen, die mit dem eigenen Fach oder gar mit dem Uni-Leben nicht viel zu tun haben. Beide Blickwinkel können die Augen für Schwachstellen öffnen. Diejenigen, die Rückmeldungen zum Text geben, sollten Leitfragen an die Hand bekommen. Worauf sollen sie beim Lesen des Textes besonders achten? Im Vorteil ist, wer frühzeitig eine Schreibgruppe gründet oder sich einer solchen anschließt. Das motiviert!

Mit Textfeedback im Gepäck geht’s dann in die nächste Runde: Hier besteht schnell die Gefahr, sich zu überfordern. Daher sollte man die Aufgaben in Portionen einteilen. Erst sollte der Text inhaltlich und strukturell, dann sprachlich unter die Lupe genommen werden. Und zwar – nachdem das „Haar“ einmal grob durchgekämmt wurde – in kleinen „Haarsträhnen“. Dann ziept es auch nicht so sehr, also Kapitel für Kapitel, Unterkapitel für Unterkapitel, Absatz für Absatz. Satzbau und Wortwahl werden erst ganz zum Schluss untersucht. Die Kernfrage lautet: Trägt dieser (Ab-)Satz wirklich zur Beantwortung der Grundfrage des jeweiligen Kapitels bei? Ist alles logisch und nachvollziehbar?

Gerade wenn es um den Sprach-Check geht, hilft es, den Text auszudrucken und auf dem Papier zu überarbeiten. Oder sogar laut zu vorzulesen; da fallen Unstimmigkeiten noch mehr auf. Und nicht vergessen: Immer wieder Pausen einbauen, um nicht zu verkrampfen.

Korrekturphase
Nach der Überarbeitung, der Redaktion, folgt die Korrektur – da geht es dann wirklich um Rechtschreibung, Grammatik, Tippfehler und einheitliche Form. In diese Phase sollte auf jeden Fall jemand helfen. Vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei. Irgendwann ist dann auch die letzte Nachtschicht vorbei, dann heißt es: Loslassen! Auch wenn eine innere Stimme immer wieder „Du bist noch nicht fertig“ flüstert, sollte man sich vor Endlos-Korrekturschleifen hüten. Niemand ist perfekt!

Wednesday, May 6, 2009

Free Will

Just finished watching the new episode of Gossip Girl. Georgina told B. "Tell Jesus, the bitch is back." It seems to me that in the film it is always easier to be evil. And then I find somewhat confused, God creates us not to make us evil, doesn't He? But then why is it easier to be followers of Satan? During the noon sleep, I got an answer: because God also gifts us with free will--we are allowed to do whatever we want, but it doesn't mean that God will leave us alone. He's also telling us what not to do at the same time. So if we break the "rules", we get punished.
Suddenly, I realized that this is the model of a normal Chinese family. Parents seem to perform the God role and the children are expected to obey them. Once the parents are disobeyed, they will punish their children by not buying them new toys or whatever. I mean, it is somewhat pathetic. Everyone is gifted with free will, so are the children.